Bluetooth-Standard
Bluetooth standard
Bluetooth ist ein Standard für die In-house-Kommunikation mittels Funk. Der Bluetooth-Standard wurde 1998 von Ericsson, IBM, Intel, Nokia und Toshiba entwickelt und hat das Ziel, die Kurzstrecken-Kommunikation zwischen Endgeräten wie Notebooks, Organizern, PDAs und Handys zu unterstützen.
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Sendeklassen von Bluetooth ![]() |
Als Standard ist eine Sendeleistung von 1 mW (0 dBm) definiert, wodurch die Entfernung für die Kommunikation auf 10 Meter begrenzt ist. Die Empfindlichkeit der Funkempfänger liegt bei -70 dBm. Neben dieser als Sendeklasse 3 bezeichneten Sendeleistung gibt es alternativ noch die Sendeklasse 1 mit 100 mW (20 dBm) mit einer Entfernung bis 100 m und die Sendeklasse 2 mit 2,5 mW (4 dBm).
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Frequenzhopping bei Bluetooth ![]() |
Dem Verfahren nach arbeitet Bluetooth in Anlehnung an 802.11 im Mikrowellenbereich zwischen 2,402 GHz und 2,480 GHz, dem ISM-Band, mit einem Fast Frequency Hopping. Die Kanalbreite der 79 Kanäle beträgt 1 MHz, wobei die Frequenz bis zu 1.600-mal in der Sekunde zwischen 79 Frequenzen springt (FHSS). Die Luftschnittstelle von Bluetooth arbeitet mit GFSK-Modulation.
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Die 79 Bluetooth-Kanäle mit Sicherheitsbändern ![]() |
Bluetooth stellt einen breitbandigen Verbindungskanal für die Übertragung von Sprache und Daten zur Verfügung. Es lassen sich gleichzeitig bis zu drei Sprachkanäle mit 64 kbit/s betreiben, wobei die Konvertierung über CVSD oder nach dem A-Law-Verfahren erfolgt. Die Kanalverteilung für das Up- und Downstream kann symmetrisch sein mit einer maximalen Datenübertragungsrate von 432,6 kbit/s oder asymmetrisch mit einer Übertragungsrate von 723,2 kbit/s für den Downstream- und 57,6 kbit/s für den Upstream-Kanal. Mit Enhanced Data Rate (EDR) und DQPSK ist die Datenrate mit 2,167 Mbit/s dreimal so hoch.
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Synchrone und asynchrone Kommunikation in Bluetooth ![]() |
Um die Nachrichten empfangen zu können, müssen die Empfänger auf die Sprungfolge des Senders synchronisiert sein. Zu diesem Zweck werden vom Master Synchronisationssignale gesendet. Die Identifizierung der einzelnen Bluetooth-Komponenten erfolgt durch eine eindeutige 48 Bit lange Adresse. Dadurch werden Rechte, Funktionen und Sicherheit der miteinander kommunizierenden Teilnehmer geregelt.
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Kenndaten von Bluetooth ![]() |
In der Version 1.0 erfolgte der Datenaustausch ohne besonderen Sicherheitsschutz; dieser war ausschließlich durch das FHSS-Verfahren gegeben, dessen Algorithmus eine hohe Abhörsicherheit gewährleistet. Da Funknetze im Vergleich zu drahtgebundenen Netzen einen geringeren Schutz aufweisen, hat Bluetooth-Sicherheit eine besondere Bedeutung. Bei Bluetooth werden drei Sicherheitsstufen unterschieden: die erste Stufe kennt keine Sicherheitsmechanismen, die zweite kennt flexible Zugriffe für unterschiedliche Sicherheitsanforderungen und in der dritten Stufe werden die Sicherungsprozeduren bereits beim Verbindungsaufbau initialisiert.
Querverweise von Bluetooth-Standard nach:
Querverweise nach Bluetooth-Standard von:

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