Vektormodulation

Analoge Signale sind durch ihre Frequenz, Amplitude und Phase eindeutig beschrieben. Die Kombination von Phasenlage und Amplitude stellt einen Vektor dar, dessen Größe durch die Veränderung des Phasenwinkels und/oder der Amplitude geändert wird.

Vektoren enthalten somit unterscheidbare Informationen und können ebenso wie die Frequenz, Amplitude oder Phase moduliert werden. Man spricht dann von Vektormodulation.

Bei der Vektormodulation wird der Vektor mittels Amplituden- oder Frequenzmodulation moduliert und nach der senderseitigen Ausstrahlung empfangsseitig wieder im Phasenwinkel und im Betrag rekonstruiert. Dazu muss allerdings ein Referenz-Phasenwinkel mit übertragen werden, der empfangsseitig die Phasenreferenz für den Vektorwinkel bildet.

Ein solches Verfahren wird bei der Übertragung der Farbdifferenzsignale im Analogfernsehen eingesetzt. Die Referenz bildet der Farbträger. Die Phasenwinkel aller demodulierten Signale beziehen ausschließlich auf die Phasenreferenz des Farbhilfsträgers.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Vektormodulation
Englisch: vector modultaion - VM
Veröffentlicht: 05.06.2010
Wörter: 132
Tags: #Modulationstechniken
Links: Amplitude, Farbdifferenzsignal, Farbträger, Frequenz, Frequenzmodulation