Trojaner

Unter einem Trojaner, auch als trojanisches Pferd bezeichnet, versteht man ein Schadprogramm, eine Malware, das neben seiner eigentlichen Funktion noch weitere, unbekannte Funktionen aufweist. Bei seiner Ausführung richten Trojaner Schaden »von innen« an. Dabei werden wie bei Rootkits Datenbestände und Passwörter ausspioniert und über das Internet versendet, ebenso aber auch Systemkonfigurationen verändert oder gelöscht.


Trojaner missbrauchen Computer und rüsten in diesen zusätzliche Funktionen nach, mit denen sie Zugangsdaten, Passwörter und Seriennummern erfassen oder die Remote-Eigenschaften und die Systemadministration beeinträchtigen, so beispielsweise als Spyware, zur Aussendung von Spams oder für Angriffe auf Server.

Bundestrojaner, 
   der den Computer sperrt

Bundestrojaner, der den Computer sperrt

Trojaner verbreiten sich über Anhänge von E-Mails, aber auch über Tauschbörsen.

Trojaner kann man dadurch verhindern, indem man keine Mailanhänge von unbekannten E-Mail-Adressen herunterlädt und öffnet, ebenso keine Software aus unbekannten Quellen auf seinen Computer lädt oder diese zumindest vorher durch einen Virenscanner checkt.

Ein spezieller Trojaner ist der Bundestrojaner, oder auch Staatstrojaner genannt. Der von staatlichen Institutionen generiert und verdächtige Computer ausspähen soll.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Trojaner
Englisch: trojan
Veröffentlicht: 16.06.2013
Wörter: 183
Tags: #Gefahrenpotential #Cybercrime
Links: Anhang, BT (Bundestrojaner), Computer, E-mail (electronic mail), E-Mail-Adresse