Small Cell

Small Cells sind kleine Funkzellen, die zur Steigerung der Mobilfunkkapazitäten und zur besseren funktechnischen Abdeckung von geografisch kleinen Bereichen zu Clustern kombiniert werden. Durch solch einen Small-Cell-Cluster kann eine Makrozelle wesentlich effizienter und mit höherem Datendurchsatz arbeiten. Zudem ist der Aufwand für mehrere Small Cells wesentlich geringer als der Aufbau einer Makrozelle.


Solche kleinen Funkzellen - Mikrozellen, Picozellen oder Femtozellen - gibt es in allen zellular arbeitenden Mobilfunktechniken. So in GSM-Netzen, in UMTS und in Long Term Evolution (LTE). Selbst die Hotspots von Wireless Fidelity (WiFi), die in unlizenzierten Frequenzbändern arbeiten, gehören zu den Small Cells. Der Abdeckungsbereich der Small Cells liegt zwischen einigen Metern und reicht bis zu ein oder zwei Kilometern und ist abhängig von den sie umgebenden Gebäuden. Sie werden auch in geschlossenen Gebäuden eingesetzt, wenn Makrozellen nicht die erforderliche funktechnische Abdeckung bringen. Zur optimalen funktechnischen Ausleuchtung arbeiten Small Cells mit verteilten Antennensystemen, den Distributed Antenna Systems (DAS).

Small Cells

Small Cells

Mit dem Instrumentarium der Small Cells bietet sich den Mobilfunknetzbetreibern (MNO) die Möglichkeit den Traffic in den Makrozellen zu erhöhen. Eine weitere Möglichkeit bietet sich mit Beamforming, mit dem schlecht ausgeleuchtete Funkzellen punktuell ausgeleuchtet werden können.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Small Cell
Englisch: small cell
Veröffentlicht: 08.11.2016
Wörter: 201
Tags: #Mobilfunknetze
Links: Aufwand, Beamforming, Cluster, DAS (distributed antenna system), Datendurchsatz