Sicherheitsprotokoll

Sicherheitsprotokolle erhöhen die Sicherheit des Datenverkehrs in Kommunikationsnetzen. Sie können auf allen Schichten des Kommunikationsmodells eingesetzt werden und besitzen verschiedene Verschlüsselungstechniken, mit denen die Authentisierung gesichert wird oder die zu übertragenden Daten codiert werden.


Eines der bekannteren im LAN-Umfeld eingesetzten Sicherheitsprotokolle auf der Vermittlungsschicht ist das Point to Point Protocol (PPP). Dieses Protokoll wird vorwiegend für Netzwerkanschlüsse verwendet, die auf Einwahlverbindungen basieren. In der IP-Kommunikation gehört IPsec zu den standardisierten Protokollen. Daneben ist das Point to Point Tunneling Protocol (PPTP) zu nennen und das für die Verschlüsselung der PPTP-Datenpakete dienende Microsoft Point to Point Encryption Protokoll (MPPE).

Die auf der Vermittlungsschicht arbeitenden Sicherheitsprotokolle wie das Password Authentication Protocol (PAP), das SSH-Protokoll, Secure Shell (SSH), TACACS+ oder RADIUS unterstützen die Authentisierung und den Passwortschutz. Für die Datensicherheit von Tunnel-Verbindungen ist L2Sec zu nennen. In den höheren Schichten dienen die Sicherheitsprotokolle zur Verschlüsselung der Anwendungen, so beispielsweise Secure Socket Layer (SSL), Transport Layer Security (TLS) und Datagram Transport Layer Security Protocol (DTLS).

Informationen zum Artikel
Deutsch: Sicherheitsprotokoll
Englisch: security protocol
Veröffentlicht: 22.03.2016
Wörter: 174
Tags: #Sicherheitsprotokolle
Links: Authentifizierung, Daten, Datenschutz, DTLS (datagram transport layer security), Höhere Schichten