Raman-Streuung

Die Raman-Streuung, benannt nach dem Physiker Chandrasekhara Venkata Raman (1888 - 1970), ist eine Rückstreuung, die in optischen Übertragungsmedien auftritt. Die Raman-Streuung ist ein quantenphysikalischer Effekt, der auf der Reflexion von Photonen an den Gitterstrukturen des Lichtwellenleiters basiert, wobei sich die Wellenlänge des reflektierten Lichts geringfügig gegenüber dem eingestrahlten Licht ändert.

Der Raman-Effekt kann mittels optischer Zeitbereichs-Reflektometrie, Optical Time Domain Reflectometry (OTDR), erkannt und ortsgenau ausgewertet werden. Als Alternative bietet sich die Optical Frequency Domain Reflectometry (OFDR) an, bei der die Frequenzänderung eines Modulationssignals gemessen wird.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Raman-Streuung
Englisch: Raman scattering
Veröffentlicht: 16.11.2012
Wörter: 90
Tags: #Lichtwellenleitereigenschaften
Links: Licht, LwL (Lichtwellenleiter), OFDR (optical frequency domain reflectometry), OTDR (optical time domain reflectometry), Raman-Verstärker
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