PnD (plug and display)

Plug and Display (P&D oder PnD) ist eine von der Video Electronics Standards Association (VESA) im Jahre 1997 standardisierte Digital-Schnittstelle für den Anschluss von Displays. In der PnD-Schnittstelle werden die Farbsignale einzeln analog und digital übertragen (PnD-D/A). Dadurch kann diese Schnittstelle sowohl für Monitore mit Kathodenstrahlröhren benutzt werden als auch für digital angesteuerte Flachbildschirme. In der PnD-Schnittstelle sind darüber hinaus Verbindungen für die USB-Schnittstelle und IEEE 1394 integriert.


Die PnD-Verbindung arbeitet wie Digital Flat Panel (DFP) mit Transition Minimized Differential Signalling (TMDS) und dreikanaligem Panel-Link mit einem max. Pixeltakt von 165 MHz und überträgt neben den Bilddaten über den Display Data Channel (DDC) auch die Kontrolldaten für die Geräteerkennung, die Extended Display Identification Data (EDID), und Daten für das Display Power Management System (DPMS). Aus dem Pixeltakt ergibt sich eine Auflösung entsprechend UXGA (Ultra Extended Graphics Adapter) mit 1.600 x 1.200 Pixel.

Übersicht über die digitalen Schnittstellen P&D, DFP und DVI

Übersicht über die digitalen Schnittstellen P&D, DFP und DVI

Außerdem wird die Versorgungsspannung für das angeschlossene Display über den 34-poligen PnD-Stecker geführt. Der dafür verwendete Stecker hat die Bezeichnungen EVC-Stecker oder M1-Stecker, der ebenfalls von der Video Electronics Standards Association (VESA) standardisiert wurde.

P&D-D-Stecker

P&D-D-Stecker

Eine zweite Version, die PnD-D (Digital), ist weniger leistungsfähig und rein digital ausgelegt, d.h. dass über diesen 30-poligen Stecker keine analogen Farbsignale übertragen werden.

Informationen zum Artikel
Deutsch: PnD-Schnittstelle
Englisch: plug and display - PnD
Veröffentlicht: 19.09.2013
Wörter: 233
Tags: #Schnittstellen
Links: Analog, Anschluss, Auflösung, Bildschirm, DDC (display data channel)