PC (peak clipping)

Peak-Clipping (PC) ist eine in Hörgeräten eingesetzte Begrenzungstechnik bei der der maximale Schalldruck, der Maximum Output Pressure (MPO), des Hörgerätes auf ein Sättigungsmaß begrenzt wird und dadurch den Träger des Hörgerätes vor zu hohem Schalldruck und starken Schalldruckschwankungen schützt und eine Schädigung des Ohrs vermieden wird.


Beim Peak-Clipping, der Spitzenbegrenzung, werden die Lautstärkespitzen in ihrer Amplitude begrenzt, so dass der Lautstärkepegel, resp. der Schalldruck, einen vorgegebenen Grenzwert nicht überschreitet. Die Pegelbegrenzung erfolgt mit linearen oder nichtlinearen passiven Bauelementen; mit Widerständen, Dioden - Silizium- und Germaniumdioden - und Zenerdioden. Die linearen Bauelemente verschlechtern das Signal-Rausch-Verhältnis (SNR) und verringern die Dynamik der Lautstärke, die nichtlinearen generieren zusätzlich Intermodulationsverzerrungen und verschlechtern die Audioqualität.

Prinzip 
   des Peak-Clipping

Prinzip des Peak-Clipping

Zur Vermeidung von Peak-Clipping kann die Verstärkung des Hörgerätes mittels Automatic Gain Control (AGC) vermindert, das Hörgerät kann mit High Level Compressor (HLC), Begrenzern oder Audiokompressionen arbeiten.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Spitzenbegrenzung
Englisch: peak clipping - PC
Veröffentlicht: 23.03.2014
Wörter: 163
Tags: #Akustik-Grundlagen
Links: AGC (automatic gain control), Amplitude, Audiokompression, Begrenzer, Diode