OTA (over the air)

Over The Air (OTA) ist ein Standard für die funktechnische Übertragung von anwendungs-bezogenen Informationen in Mobilfunksystemen. Nach dem OTA-Standard können in Mobilfunksystemen über die Luftschnittstelle mittels Over-the-Air-Technik Funkverbindungen zwischen Feststationen und Mobilstationen aufgebaut werden, über die dann, mittels Kurznachrichtendienst (SMS), kleine Textdateien übertragen werden können.


Entsprechende Textfiles können Informationen über Freischaltungen, Transaktionen oder klingeltöne enthalten. Über sie können Daten an die SIM-Karte übermittelt, die Mobilfunkgeräte automatisch konfiguriert und deren Software mittels OTA-Update aktualisiert werden. Bei OTA-Updates kann es sich beispielsweise um TCP/IP-Einstellungen für den Internetzugang handeln, um Einstellungen des Wireless Application Protocol (WAP) oder um Multimedia Messaging Services (MMS).

OTA-Updates setzen voraus, dass die Firmware der entsprechenden Mobilgeräte OTA-Updates unterstützen. Eingesetzt werden OTA-Updates nicht nur bei Mobilgeräten, sondern zunehmend auch in der Automotiv-Technik. Die Standards für OTA-Updates wurden von der Open Mobile Alliance (OMA) im OAM Device Management (OMA-DM) festgelegt.

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Deutsch:
Englisch: over the air - OTA
Veröffentlicht: 16.04.2017
Wörter: 158
Tags: #GSM-Netze
Links: Daten, Firmware, Information, Internetzugang, Luftschnittstelle