Mobilfunk

Der Mobilfunk bildet die übertragungstechnische Seite der Mobilkommunikation. Von der Anwendung her unterscheidet man beim Mobilfunk die Bereiche Flugfunk, Seefunks und Landfunk. Von der Übertragung her kann es sich dabei um Analog- und Digitalübertragung mit den verschiedensten Modulationsverfahren handeln. Darüber hinaus wird zwischen dem Mobilfunk für Sprachkommunikation, Datenfunk, Satelliten-Mobilfunk und Bündelfunk unterschieden.


Die Entwicklung des Mobilfunks reicht zurück bis zu Beginn des letzten Jahrhunderts, als erstmals Schiffe funktechnisch erreicht werden konnten. In den frühen zwanziger Jahren wurden die Möglichkeiten der Mobilkommunikation auf Kraftfahrzeuge übertragen, um beispielsweise Polizei-Autos direkt mit der Zentrale zu verbinden. Es folgten Systeme für die Eisenbahnen.

Die Mobilkommunikation selbst erfolgt über Mobilfunknetze. In der Anfangsphase der Mobilkommunikation waren das Inselnetze, bei denen den Teilnehmern die Übertragungsfrequenzen zugeordnet werden. Es konnte lediglich in dem funktechnisch abgedeckten regionalen Bereich kommuniziert werden. In Deutschland wurden die ersten Inselnetze für die Sprachkommunikation in den 50er Jahren installiert. Sie arbeiteten im 30-MHz- und im 80-MHz-Bereich. In der folgenden Phase wurden die Inselnetze durch Zellularnetze ersetzt. Mitte der sechziger Jahre wurde das Zellularnetz von AT&T in Betrieb genommen.

Der Mobilfunk beschränkt sich nicht auf terrestrische Netze, sondern nutzt bereits 1988 mit Inmarsat erstmals einen Satelliten für den Satellitenfunk.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Mobilfunk
Englisch: mobile radio
Veröffentlicht: 02.01.2015
Wörter: 209
Tags: #Mobilfunknetze
Links: Bündelfunk, INMARSAT (international maritime sattelite organization), Mobilfunknetz, Mobilkommunikation, Modulationsverfahren