Lebensdauer

Der Begriff Lebensdauer, Lifetime, wird hier im Kontext mit objektorientierten Programmiersprachen behandelt, wobei die beiden Begriffe Lebensdauer und Gültigkeitsbereich explizit voneinander unterschieden werden müssen.


Die Lebensdauer eines Objekts ist eine dynamische d.h. eine vom Programmlauf abhängige Eigenschaft und bezeichnet den Zeitraum vom Erzeugen eines Objekts bis zu seinem Beenden.

Zum Umgang mit einem Objekt gehört aber neben der Erzeugung auch die Deklaration eines Identifikators, der mit dem Objekt assoziiert wird; die Objektdefinition setzt sich also aus der Deklaration eines Identifikators, ggf. mit Typinformationen, und der Erzeugung des Objekts zusammen. Objekte werden in objektorientierten Programmiersprachen z.B. durch Variable oder formale Parameter identifiziert, die das erzeugte Objekt aufnehmen. Im Gültigkeitsbereich ihres Identifikators ist das Objekt durch diesen Identifikator erreichbar.

Blockstrukturierte objektorientierte Programmiersprachen unterscheiden verschiedene Arten der Objektdefinition, wie die der automatischen Objekte und der anwendungskontrollierten Objekte, die sich auf den Gültigkeitsbereich und die Lebensdauer der Objekts auswirken.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Lebensdauer
Englisch: lifetime
Veröffentlicht: 03.03.2017
Wörter: 153
Tags: #Entwicklung, Codierung
Links: Anwendungskontrolliertes Objekt, Automatisches Objekt, Gültigkeitsbereich, Objekt, Objektorientierte Programmiersprache