Compiler

Ein Compiler ist ein Programm, mit dem symbolische Programmiersprachen der zweiten bis vierten Generation in lauffähige Maschinensprachen umgesetzt werden. Da Mikroprozessoren ausschließlich Maschinensprache interpretieren können, müssen Programme, die in einer Computerhochsprache geschrieben wurden, in den Maschinencode des jeweiligen Prozessors umsetzt werden.


Es handelt sich dabei um die Umsetzung in einen Objektcode, der dann direkt von einem Mikroprozessor ausgeführt werden kann. Dafür wird zuerst das Quellprogramm zeichenweise einer lexikalischen Analyse unterzogen und in seine einzelnen Bestandteile zerlegt, die als terminale Symbole bezeichnet werden. Jedes Symbol ist durch den Typ und den Wert gekennzeichnet. Der Typ enthält die Art der Bestandteile des Programms, der Wert die Inhalte in Bezug auf deren Programmfunktion. Nach der Analyse des Quellcodes in Bezug auf dessen Symbole, folgt die Analyse der Syntax, bei der die Symbole nach den Regeln des Maschinencodes, für den der Compiler geschrieben wurde, zusammengestellt werden. Nach dieser Analyse ist das Programm in seine Bestandteile zerlegt und kann in die Maschinensprache umgesetzt werden.

Phasen der Compilierung

Phasen der Compilierung

Bei diesem Vorgang der Code-Generierung wird das Quellprogramm auf Übereinstimmungen mit den Regeln der Programmiersprache überprüft. Beim Compilieren entstehen einzelne Programmmodule, die zu einem Objektprogramm verknüpft werden.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Compiler
Englisch: compiler
Veröffentlicht: 16.01.2013
Wörter: 199
Tags: #Programmiersprachen
Links: Maschinencode, µP (Mikroprozessor), Objektcode, Programm, Programmiersprache