CD-DA (compact disc digital audio)

Das von Philips und Sony im Jahre 1982 vorgestellte CD-DA-Verfahren (Compact Disc Digital Audio) wurde später im Red Book festgeschrieben. Zwischenzeitlich wurde es auch von der Internationalen elektrotechnischen Kommission (IEC) unter IEC-908 standardisiert.

Auf der 12 cm großen Compact Disc können Audiosequenzen in einer Länge von bis zu 74 Minuten in HiFi-Qualität gespeichert werden. Die Speicherkapazität beträgt 747 MB, die Speicherung erfolgt in PCM-Technik mit einer Sampletiefe von 16 Bit und einer Abtastrate von 44,1 kHz. Bei dieser Auflösung liegt das Signal-Rausch-Verhältnis bei 96,3 dB. Die Nutzdaten der CD-DA werden im EFM-Code, Eight to Fourteen (EFM), codiert. Für eine Sekunde Audio in HiFi-Qualität werden 1,5 Mbit benötigt. Darüber hinaus unterstützt der CD-DA-Standard das CIRC-Verfahren zur Fehlerkorrektur, das Lesefehler erkennt und korrigiert.

CD-Familie

CD-Familie

Die CD-DA ist in Sektoren strukturiert, wobei jeder Sektor 98 Datenrahmen enthält, jedes Frame aus 588 Bits besteht. Die 588 Kanalbits unterteilen sich in 24 Synchronisationsbits, 8 Bits für den Sub-Code, 96 Datenbits gefolgt von 32 Paritätsbits. Die Kombination aus Daten- und Paritätsbits wiederholt sich mehrmals. Der gesamte Frame ist 1/7,35 ms lang und nimmt auf der Compact Disc 0,163 mm ein.

Die Datentransferrate eines Audio-CD-Players ergibt sich aus der Abspielrate von 75 Sektoren pro Sekunde zu einer Datentransferrate von 540 kB/s oder 4,32 Mbit/s. Die Adressierung mittels Time-Code erfolgt in Minuten, Sekunden und Sektoren. Die CD-DA arbeitet mit konstanter Drehgeschwindigkeit, Constant Linear Velocity (CLV), und hat eine maximale Umdrehungsgeschwindigkeit von 568 U/min, die minimale beträgt 200 U/min.

Informationen zum Artikel
Deutsch: Audio-CD
Englisch: compact disc digital audio - CD-DA
Veröffentlicht: 23.01.2013
Wörter: 239
Tags: #CD-Technik
Links: Abtastrate, Adressierung, Auflösung, Bit (binary digit), CD (compact disc)
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