3D-Scanner

3D-Scanner digitalisieren dreidimensionale Körper. Im Gegensatz zu den zweidimensionalen Scanner tasten 3D-Scanner auch die Körpertiefe ab, wodurch sie ein realistisches dreidimensionales Computerbild erzeugen.


Bei der 3D-Scannung wird das Objekt auf einen rotierenden Drehteller gelegt und mit einem aufgefächerten Laserstrahl zeilenweise abgetastet. Zwei CCD-Zeilen ermitteln den Einfallswinkel des vom Objekt reflektierten Laserstrahls und der Rechner bildet aus den Koordinaten des Drehtellers, dem Bestrahlungswinkel des Lasers und aus den abgetasteten Auslenkungen ein Polygonmodell. Dabei werden die Raumkoordinaten der einzelnen Abtastpunkte berechnet und miteinander zu einem digitalen Objektbild verkettet, das aus vielen Dreiecken besteht. Die Auflösung des 3D-Modells ist abhängig von der Anzahl der Polygone, die wiederum von der Anzahl der abgetasteten Zeilen und Objektpunkte abhängt.

Prinzipiell kann das Verfahren auch mit feststehenden Körpern und rotierenden Digitalkameras erfolgen, wie bei der Ganzkörperabtastung.

3D-Scanner werden in der Medizin und der industriellen Entwicklung eingesetzt, ebenso in der computerbasierten Film- und Werbeindustrie für Spezialeffekte eingesetzt.

Informationen zum Artikel
Deutsch: 3D-Scanner
Englisch: 3D scanner
Veröffentlicht: 19.04.2005
Wörter: 158
Tags: #Eingabegeräte
Links: Auflösung, Digital, Digitalkamera, Laser (light amplification by stimulated emission), Objekt